Much Better, Thank You

ART-Folk from Germany

 


FOLKER: „Eine absolute Ausnahmestimme legt uns ihr wildes Herz zu Füßen.“

LEGACY-Magazin: „Mit einem Wort im wahrsten Sinn desselben: bezaubernd.“

EMDER ZEITUNG: „Art-Pop, Mittelalter-Folk und New Wave – eher kraftvoll als fragil.“

CITY-GUIDE RHEIN-NECKAR: „Ein spannendes und sehr besonderes Debütalbum.“

FOLKWORLD: "Wunderschöne aussagekräftige Poesie trifft auf Alternativ Rock."

 

 

MBTY wonder about the label ART-FOLK, tell you about techno as part of their influences as well as classical music and whats special about them. Meet them in the studio while recording their latest songs.

Sonntag 03. November

 

Music And Video Release

 

Hot Deal - A Song Of The Shirt setzt sich kritisch mit der heutigen Textilindustrie auseinander, bzw. mit der Frage, wie wir Textilien "konsumieren", obwohl wir um die Umstände wissen, unter denen große Teile unserer Kleidung produziert werden, damit umgehen.

 

Der Impuls zu dem Song liegt schon einige Jahre zurück: In dem Brand in einer Textilfabrik in Bangladesch. Im Song selbst geht es allerdings nur indirekt um den Brand; eher geht es um Kritik an der Jagd nach dem günstigsten Schnäppchen. Das seltsame Hobby „Shoppen Gehen“ wird in Verbindung gebracht mit den Arbeitsbedingungen in den heutigen Textilfabriken in Fernost.

 

Das Problem ist ja nicht neu, sondern wurde seit Beginn der industriellen Textilproduktion nur verlagert. Um das zu verdeutlichen wird im Song-Text aus einem Gedicht von Thomas Hood von 1843 zitiert. Das Gedicht heißt „Song of the Shirt“, was ja auch gleichzeitig der Untertitel des Songs ist. Da heißt es: "Stitch! Stitch! Stitch! In poverty, hunger and dirt.” Am Ende der Lyrics wird der Konsument im Song dann sarkastisch aufgefordert: “Go on whistle that tune while you go hunting for a snip of another must have shirt.”

The Band

Heidi

Lyric Soprano, Violin

Much Better Thank You lebt stark von Heidis Gesang.
Dass sie plötzlich mal Sängerin sein würde, versetzt sie immer noch in Erstaunen.
„Eigentlich war die Geige jahrelang mein Instrument,“ sagt sie. Dass es dann der Gesang wurde, verdankt sie ihrem Mann Jens Engel. „Jens sagte irgendwann: Schreib doch mal einen Song.“ Heidi hat neben dem Geigespielen auch immer Gedichte geschrieben. „Die haben nie jemanden interessiert, aber schreiben kann ich!“ Also schrieb sie einen Song.

Der erste Song war natürlich von den Kindern inspiriert. Die dreifache Mutter war nach einer Autofahrt so genervt von den sich mal wieder streitenden Kindern, dass sie „Trouble Kids“ schrieb. Das vertonte sie dann am Klavier - und es musste ja auch gesungen werden. So begann die Band im Wohnzimmer mit anderen musikbegeisterten Freunden. Bis auf Jens hat sich die Besetzung der Band im Laufe der Jahre völlig verändert, aber Heidi prägt die Songs weiterhin mit ihrem Gesang - und ja, auch ab und zu mit der Geige. „Der MBTY Sound ist mittlerweile ein echter Band-Sound geworden,“ betont Heidi noch, „ich möchte grade keinen meiner Mitmusiker missen, da bringt jeder seinen persönlichen Klang mit ein.“ Die Songs sind echte Ohrwürmer, Melodie ist Heidi immer wichtig, aber warum sollte die Songs nicht irgendwann mal jemand anderes singen?

Jengel

Guitars

„Ich wollte immer eigene Musik machen. Musik, wie die, die ich selbst liebe. Eingängig, melodiös, überraschend, mal ganz zart und schön, dann wieder „schmutzig“ und mitreißend, mit Power, und am liebsten alles im gleichen Lied.“

Als Heidi und Jens Engel das 2010 dann wirklich in Angriff genommen haben, ist eine ganz eigene Mischung entstanden aus Folk, Klassik, Rock, Indie, Walzer, ...! „Wir nennen das Art-Folk,“ sagt Jens Engel, der neben seiner Frau Heidi die Songs der Band schreibt.

Die musikalische Bandbreite der Band kommt aber nicht nur aus dem Hause Engel, vielmehr haben sich über die Jahre Musiker gefunden, die ihre eigenen Ideen in die Songs mit einbringen. „Während meine eigenen musikalischen Wurzeln, durch ein von Klassik geprägtes Elternhaus, eher in der Kammermusik und im Geigenspiel liegen - erst spät, mit 16, habe ich Gitarre spielen gelernt – kommen die anderen Bandmitglieder musikalisch aus ganz anderen Ecken. Dadurch lerne ich bei jeder Probe dazu. Ich liebe das; das ist spannend und macht einen guten Teil der Energie unserer Musik aus.“

„Gute Songs sind für mich immer mit Stimmungen und mit „Aussagen“ verbunden. Sie begleiten mich oft für lange Zeit und so sollen auch die Songs von Much Better sein. Dazu gehört nicht nur die Stimmung der Musik sondern natürlich auch der Text. Anders als Heidi, die immer schon Gedichte geschrieben hat, ringe ich mit meinen Texten. Ich weiß was ich sagen will aber es dauert oft lange, bis ich mit dem was ich schreibe zufrieden bin.

Auf die Songs die dabei herauskommen bin ich ziemlich stolz. Sie bedeuten nicht die ganze Welt für mich, aber schon einen großen Teil;-)“

Michael

Guitars

Mit 10 war klar, dass es die Gitarre sein musste, einfach das coolste Instrument. Erstes Konzert „KISS“ mit 14, Stadthalle Bremen. Ab da war klar, es muss eine elektrische sein. Viel Blues, Rock, Soul hat er gelernt und mit der ersten Schülerband „Easy Fish“ ordentlich abgeliefert.

Dann lange Ruhepause.

Jetzt, seit 20 Jahren hat Michael Posch wieder regelmäßige unterschiedliche Gitarren in der Hand. Erst nur zum „Meditieren“ in den eigenen vier Wänden, seit 7 Jahren aber wieder in unterschiedlichen Bands. Früh ist er zu Much Better gestoßen, schon als die Band noch keinen Namen hatte.

Das eigene Gestalten und arrangieren der Songs war und ist ein großer Reiz und Spaß.

"Als Gitarrist bin ich eher der zurückhaltende Sideman oder Rhythmusgeber, wichtiger als ein beeindruckendes Solo ist für mich die Gesamtwirkung des Songs. Außerdem ist nichts peinlicher als ein „Saitenhexer“, der durch wilde Grimassen unterstreicht, wie schwierig sein Solo ist..."

Vorbilder? Dominic Miller (Sting), Jack White, Jack White und Jack White.

Franko

Drums

Der Einsatz in vielen Bands aus dem Jazz-, Reggae-, Samba-, Independent- und Coverbereich, Performances bei Festivals für moderne (Ton-)Kunst, Ausstellungen, Vernissagen, (Tanz-)Theatermusik, Impro-Konzerte, etc. zeugen von Franko Frankenbergs kontinuierlichem und beeindruckendem Schaffen der letzten 35 Jahre, sowohl als Bandleader als auch als Visionär.
Er liebt Klänge fernab der gängigen Klischees der Pop-und Rockmusik.

Bei Much Betters "Art-Folk" spielt er auf einem akustischen Drumset, dessen klangliche Individualität dies widerspiegelt.
Ein freidenkerischer musikalischer Rebell, dessen vielfältige Klangvisionen die Band seit einigen Jahren mitprägen und bereichern.

PL

Bass-Guitar, Bass-Clarinet, Melodika, Synths

Eigentlich hatte Michael Pleitner den Bass vor 20 Jahren an den sprichwörtlichen Haken gehängt. „Nach einer komplizierten Verletzung konnte ich technisch anspruchsvolle Passagen nicht mehr spielen. Daher konzentrierte ich mich auf elektronische Musik und die Klarinette.“
Die Lust an den tiefen Tönen ließ ihn allerdings nie los, und so machte er aus der Not eine Tugend: „Heute fokussiere ich mich auf die Töne, die ein Song wirklich braucht. Und das passt genau zum Bandsound von MBTY.“
Bei MBTY sucht er nicht nur die passenden Töne, sondern manchmal auch das passende Instrument. „Wenn zu einem Song einmal ein ungewöhnliches Instrument passt, freue ich mich sehr, auch mal die Bassklarinette, die Melodika oder einen Synthesizer in die Hand zu nehmen.“

Fire in The Backyard

live im BALOU in Osnabrück.

Son of War

live in der Alten Wanne in Georgsmarienhütte

Much Better, Thank Yous Lullaby

 

Nur wenige Menschen verlassen gern ihre Heimat. Wer sich auf den Weg macht, um in einem fremden Land, bei einer fremden Gesellschaft Zuflucht zu finden, hat meist eine Geschichte der Verfolgung hinter sich. Er sucht nach einem neuen Leben, weil er dort, wo er geboren und aufgewachsen ist, nicht mehr leben will oder kann. Oft trägt er Sorge für eine Familie, deren Mitglieder, insbesondere die Kinder, sich nicht oder nur unzureichend gegen die schlimmen Lebensumstände in ihrer Heimat wehren können und keine Perspektive haben. Wer, der selbst Familie und Kinder hat, will das verdenken?

 

Allerdings scheint es vielen Volksvertretern unmöglich zu sein, dafür einzutreten, dass die Solidargemeinschaft eines Staates diesen Menschen eine lebenswerte Existenz verschafft.

Es hat niemand gesagt, dass es einfach wäre, die Herausforderung einer gelebten Solidarität mit Flüchtlingen zu meistern, auch sind Ängste hinsichtlich eines Anstiegs der Terrorgefahr oder um den eigenen Arbeitsplatz verständlich; dass all dies jedoch dazu führt, die Aufnahme von Flüchtlingen abzulehnen, nur Maximal-Kontingente zulassen zu wollen oder gar Mauern zu bauen, um diese abwehren zu können, ist aus unserer Sicht inakzeptabel.

 

Dem entgegentretend wollen wir mit „Lullaby“ die Menschlichkeit in den Blickpunkt nehmen, da diese ein Gegengewicht bilden kann gegen besagte Ängste und ihre möglichen negativen gesellschaftlichen Folgen.

Jungle
Die B-Side unserer neuen Single, live in der Alten Webschule in Bramsche
Concrete Memories
Music of Rememberance. Commemorating the 70th anniversary of the liberation of Auschwitz
 


Review from Ingo Fischer, Hipp Radio, Dinslaken on CONCRETE MEMORIES

 

… das ist schon ein dickes Brett. Vor allem kein alltägliches Lied. Ich finde es dem Anlass her angemessen mit einer wichtigen Botschaft. Sehr mutig, aber dennoch gut gelungen.

In eine ganz andere Richtung geht dabei die B-Seite (Neighbours, Anm. d. Red.). Das muss nach der A-Seite aber auch so sein. Etwas beschwingter und damit auch eingängiger.

 

Auf jeden Fall sind Much Better, Thank You ;-) sehr empfehlenswert.

How Do I
The song indicates the idea of Much Better, Thank You ;-) a fragile voice underlined by fragile guitars which suddenly start to cry and weep. Changes in time as well as mood and the fragility is all gone. A song of introspection - and all around busy guys. The voice stays outside but mirrors the permanent inner voices of the protagonists.
ADHDis
Guess they would have called the lot of us hyperactive...we just were kids some years ago - before they put this label to too many children, treating them with drugs to shut their mouths. I wonder when they will stop changing brains... Guess they just started. Those hyperactive grownups.
This song's a bit hyperactive as well...
Fire in The Backyard
Many thanks to André Geisler for spending his valuable time to remix this piece of music ;-)
Trouble Kids
Have a nice holiday with your children ;-)
Son of War
This is going to be the bonus-track of our album. It´s a studio-live-recording. Voice, two acoustic guitars, violin, no bass but a timbale. Bitter lyrics based on an encounter with a war invalid in Moscow 20 years ago which seems particularly relevant today - giving us some headaches.